Cambrils ist ein produktiver Fischereihafen - kleine Fischerboote fahren von hier aus jeden Tag raus auf's Meer. Gegen 16:00 (die Uhrzeit schwankt ein wenig, sie hängt von Jahreszeit und Wetterlage ab) kommen die ersten Boote in den Hafen. Sofort wird der Fang sortiert, in Kühlkästen verpackt und zur Versteigerungshalle gebracht.

Fischerboot im Hafen
Die Fischerboote machen im westlichen Teil des Hafens fest. Dort ist auch die Halle der Fischereigenossenschaft. Die Zufahrt zur Halle ist nur autorisiertem Personal erlaubt. Wenn Sie aber über die westliche Hafenmauer spazieren, können Sie von oben in die Boote sehen und am Ende der Hafenmauer eine Treppe nehmen, die Sie auf die Innenseite der Mole führt. Dann sind Sie mittendrin und können, während Sie auf der Innenseite zurücklaufen, den Fischern direkt über die Schulter schauen.

Blick auf die Fisch-Halle
In der Versteigerungshalle wird der Fisch nur an "Großabnehmer" verkauft, eine Abgabe in kleinen Mengen an Endkunden ist nicht üblich. Ein Großteil des Fanges geht umgehend an die örtliche Gastronomie und die Fischgeschäfte.

Fisch wird sortiert

und zur Versteigerung gefahren.
Die Straße "Pau Casals" (sie ist nach dem berühmten Cellisten Pablo Casals benannt - auf Catalá heißt "Pablo" "Pau" und Casals war Katalane ) heißt bei den in Cambrils ansässigen Deutschen nur "die Fischstraße" und sie trägt ihren Namen zu recht - hier reiht sich Fischgeschäft an Fischgeschäft.
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Typisches Fischgeschäft

Sieht das gut aus?
Wenn Sie Fisch oder Meeresfrüchte verarbeiten bzw. verspeisen wollen - dann finden Sie hier Ihre Quelle.
Wenn Ihnen also Ihr Besuch im Hafen Appetit auf Fisch gemacht hat, dann bummeln Sie doch einfach stadteinwärts zur Fischstraße und kaufen Sie Ihr Abendessen. Fangfrisch.
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